Dienstag, 1. August 2017

Wanddekoration aufhängen ohne zu bohren? Das geht!

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Schere, Cutter, Akkuschrauber, Hammer, Säge, Handschleifer – alles Werkzeuge, mit denen ich weitestgehend umgehen kann. Was in der Liste fehlt, ist die Bohrmaschine. Die sollte man mir besser nicht in die Hand geben, sonst könnte aus einem einfachen Loch in der Wand für ein Bild ein Durchbruch zum Nachbarn werden. Also übertrieben ausgedrückt. Nun kommt erschwerend hinzu, dass manche Wände meiner Wohnung recht porös sind und sich durch die Decken Stahlträger ziehen. Deckenlampen und Wanddekoration sollten also wohl überlegt sein. 

Gut, dass es von tesa Klebenägel für verschiedene Untergründe und Gewichte gibt. Befestigen ohne Bohren und Hämmern – wie für mich gemacht. Neben Klebenägeln für  glatte Flächen wie Fliesen gibt es auch welche für Tapeten und Putz und genau die kamen bei mir zum Einsatz. Raufasertapete in der gesamten Wohnung lässt grüßen. 


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Ein ausrangiertes Holztablett habe ich in eine Magnettafel verwandelt. Dafür benötigt ihr Magnetfarbe bzw. Magnetgrundierung, Tafellack und je nach Bedarf noch Acrylfarbe. Die Fläche meines Tabletts hab ich zuerst in drei dicken Schichten mit der Magnetfarbe gestrichen. Nach 24 Stunden ist die Farbe dann durchgetrocknet und kann weiter bearbeitet werden. Da die Magnetgrundierung bereits schwarz war, kam nur noch eine dünne Schicht Tafellack drauf. Den Rand der Upcycling-Magnettafel habe ich mit Acrylfarbe gestrichen. 

In Sachen Aufhängung musste ich erfinderisch werden, denn das Tablett hat auf der Rückseite keine Kante oder ähnliches, was hätte helfen können. Beim Durchstöbern der Schubladen mit Bastelmaterial sind mir ca. 0,5 cm dicke Holzscheiben in die Hände gefallen. Zwei Scheiben habe ich mit Abstand zueinander und in einer Flucht auf die Rückseite des Tabletts geklebt, dann einen schmalen Streifen SnapPap zugeschnitten und als Schlaufe um eine der beiden Holzscheiben gelegt. Die SnapPap-Schlaufe festkleben – das geht prima mit dem tesa Sekundenkleber. Die zweite Scheibe dient als Abstandhalter zur Wand, damit das Tablett später nicht gekippt an der Wand hängt.


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An einer Wand in der Diele hält mein neues Memoboard nun Einkaufszettel, Fotos & Co. mit Magneten fest oder lässt sich mit Kreide für kurze Notizen beschreiben. Mit dem tesa Klebenagel habe ich die Gefahr gebannt, dass mir beim Bohren der Putz entgegenkommt und ich kann nach Lust und Laune umdekorieren. Denn die Klebenägel sind dank ihrer Befestigung durch Powerstrips rückstandslos wieder ablösbar. Und sie sind auch noch höhenverstellbar – super, falls die Wasserwaage ihren Job nicht gemacht hat oder für die Gestaltung einer ganzen Bilderwand. Nerven und Zeit habe ich damit auch noch gespart, die ich dann lieber in das nächste Kreativ-Projekt investiere. 

Aus Stoff- und Lederresten, etwas Füllwatte und kleinen Scheibenmagneten habe ich dann noch fix Buchstabenmagnete gebastelt. Dafür schneidet ihr aus Stoff oder Leder zwei gleiche Buchstaben aus und legt sie links auf links mit etwas Watte dazwischen aufeinander. Mit der Nähmaschine einmal außen herum absteppen. Je nachdem, wie stark das Material ausfranst, mit einem Zickzack-Stich einfassen. Auf eine Seite klebt ihr nun noch einen Magneten und hübscht damit mit bunten Buchstaben eure Magnettafel auf.  

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Viel Spaß bei eurem nächsten Kreativprojekt!

Montag, 17. Juli 2017

Bremen: Spuckstein, "arschvielbier" und Pommes-Opfer

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Ungefähr zwei Monate ist das Wochenende in Bremen schon wieder her. Ich wollte viel eher über drei Tage voller Mädels-Geschnatter, köstlichsten Burgern und mit einer spannenden Stadtführung berichten. Aber ich hatte mir in den Kopf gesetzt, eine Sketchnote über unsere Tour, die besichtigten Sehenswürdigkeiten, Shopping-, Restaurant- und Café-Tipps inklusive Adressen zu erstellen. Und gut Ding braucht eben Weile. 

Über den super Workshop in der Bremer Bonbon-Manufaktur habe ich euch bereits erzählt und die Zusammenfassung des Bremen-Wochenendes könnt ihr euch nun ganz unten am Ende dieses Posts als Sketchnote herunterladen. Vielleicht seid ihr ja bald auch mal in der Hansestadt, dann habt ihr eine kleine, feine Grundlage für eure Städtereise.

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Gestartet sind Janine und ich mit einem kleinen Spaziergang auf eigene Faust durch das Schnoor-Viertel. Und klein trifft es hier wirklich, denn hier gibt es schmale Gassen und enge Winkel, kleine Häuser und ganz viele Details zu entdecken. Und allerlei hübsche Hausfassaden. 

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Am frühen Nachmittag waren wir mit unserer Gästeführerin beim "Roland" auf dem Marktplatz verabredet, die mit uns eine wirklich interessante und charmante Stadtführung gemacht hat. Sehr zu empfehlen, gerade wenn man – wie wir – zuvor noch nicht in Bremen war.  Dabei erfuhren wir zum Beispiel, was es mit dem sogenannten Spuckstein auf sich hat. Der Spuckstein auf dem Domshof erinnert an die letzte öffentliche Hinrichtung in Bremen. Auf diese Art Steinmarkierung wird eben zum Zeichen der Abscheu gespuckt.

Welche Sehenswürdigkeiten und Gebäude wir rund um den Marktplatz noch besichtigt und besucht haben, erfahrt ihr in der Sketchnote. Natürlich durfte ein Gang durch die Böttcherstraße, die heimliche Hauptstraße Bremens, nicht fehlen. Ein paar Shopping-Tipps wie Manufactum und die Markthalle Acht gibt es auch. 

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Große Cheesecake-Liebe! Im Yellow Bird in der Neustadt gab es ein leckeres Stück Himbeere-Cheesecake, das letzte an diesem Tag wohlgemerkt. Ha, was hatte ich ein Glück! Der Kaffee ist ebenfalls großartig – also hin da, wenn ihr eine kleine Pause einlegen wollt. Oder einfach auch so. 

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Für köstliche Burger geht's entweder ins Honigdachs (mein Tipp hier: der Bacon 'n' Cheese Burger) oder zu Rock & Wurst. Dort verputzt habe ich einen Pulled Pork Burger. Ebenfalls lecker! Süßkartoffel-Fritten gehen ja auch immer und zwar so, dass Reste dieser auf den Tellern von Tischnachbarn bei uns auf völliges Unverständnis stoßen. Da würde man doch gern zum Langfinger werden und den anderen Gästen, von uns liebevoll "Pommes-Opfer" genannt, die übrig gebliebenen Fritten stibitzen. Haben wir natürlich nicht. Bei Rock & Wurst gibt es zudem eine beachtliche Auswahl an Biersorten, kurz und knapp mit "arschvielbier" hinter der Theke gekennzeichnet. 

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Eine Bootsfahrt, die ist lustig. Und genau die fehlte uns noch an unserem Wochenende in Bremen. Bei unserer Fahrt in die Überseestadt kamen wir glücklicherweise auf die Minute genau am Anleger für eine Mini-Tour der "Pusdorp" an, die im Dreieck vom Molenturm zum Lankenauer Höft, weiter zum Pier 2 und wieder zurück schippert. Genau der richtige Abschluss für ein schönes Wochenende. 

Wer es bis hier hin geschafft hat und noch mehr Infos und Tipps haben möchte, der kann sich jetzt hier nun meine Bremen-Reise-Sketchnote herunterladen. Zum privaten Gebrauch, versteht sich.

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Donnerstag, 22. Juni 2017

DIY ⎟ 3D-Buchstaben aus Papier

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Typografie mal anders. Mit Buchstaben kann man einfach so viel machen. Ob am PC geschrieben oder per Hand oder mit einer alten Schreibmaschine, in fein oder plakativ, ob aus Beton oder aus Papier geschnitten. Buchstaben und Worte wirken immer, aber auch immer anders. 

Kennt ihr noch von früher die Holzbuchstaben, die wie Clowns bemalt waren und gefühlt jede zweite Kinderzimmertür schmückten? Wir hatten diese Art Namensschilder auf jeden Fall auch, damit jeder weiss, welches Kind in welchem Zimmer wohnt. Gibt es die noch? Muss ich später mal googlen ...

Für meinen Neffen und meine Nichte habe ich deren Namen in 3D-Buchstaben aus Papier umgesetzt. 

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Am besten erstellt ihr euch eine Vorlage für die Buchstaben, dann werden sie auf jeden Fall alle gleich groß und einheitlich in der Schrift. Die einzelnen Buchstaben übertragt ihr dann auf gemustertes Papier bzw. Karton mit einer Grammatur von ca. 270 g/qm. Achtet dabei auf die Leserichtung. Ich habe Kohlepapier zur Hilfe genommen, weil ich dann die Buchstabenvorlage nicht mehr ausschneiden, sondern nur abpausen musste.

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Um den 3D-Effekt zu erhalten und den Buchstaben damit Tiefe zu verleihen, schneidet ihr die Buchstaben in der gleichen Größe noch einmal aus unifarbenem Papier zu. Die gemusterten Buchstaben werden nun auf die unifarbenen geklebt und zwar so, dass die hinteren Buchstaben unten und rechts ein Stückchen herausschauen. Wie bei einem Schlagschatten.

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Hinter die Papierbuchstaben habe ich dann noch kleine Abstandhalter gesetzt und alles auf passend zugeschnittenen Karton geklebt. Die doppelseitigen Klebepads geben dem Namen noch mehr Tiefe. 

Mir gefiel für Lennard der Motivkarton "Graffiti" von folia total gut – ist halt cool, ne? Für Tessa habe ich grafische Muster in Rosa & Co. ausgewählt. 

Viel Spaß beim Basteln!

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Samstag, 17. Juni 2017

Tschüss, binedoro Online-Shop

Der Titel dieses Posts sagt eigentlich schon alles, oder? Nach einigem Hin und Her, nach gut sechs Jahren mit meinem Handmade-Label und davon knapp fünf Jahre bei DaWanda habe ich mich – letztendlich dann doch recht spontan – dazu entschlossen, den binedoro Shop bei DaWanda zu schließen. 

Es gibt ein paar Gründe dafür, auf die ich hier gar nicht näher eingehen möchte. Wichtig ist mir aber, dass ich mir auf lange Sicht nicht selbst den Spaß am Nähen nehmen möchte. Neben dem kreativen Arbeiten hängen eben auch noch viele andere Dinge daran, wie der kaufmännische Teil, Administration, Logistik, Kundenbetreuung usw. Das gehört einfach dazu, verkleinert aber auch das Zeitkontingent fürs Nähen, das neben Hauptjob und Privatleben sowieso schon begrenzt ist. 

Während ich Auftragsarbeiten weiterhin gern entgegennehme (so ganz loslassen kann ich ja dann doch nicht), schließt der binedoro Shop bei DaWanda zum 31.07.2017 seine virtuellen Türen. 

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Bis dahin könnt ihr aber noch gern nach Herzenslust shoppen. Die meisten Produkte sind im SALE – es gibt 15% Rabatt. Jede Menge Täschchen mit Muster oder Papierboot, Kissenbezüge mit Sprechblase oder anderen tollen Motiven, Sofahäuschen, Sofafische, ein kleiner Schwung der beliebten Reiseetuis aus SnapPap, bedruckte Ideensammler und noch einiges mehr warten auf ein neues Zuhause. Sogar zwei Adventskalender-Häuser sind noch zu haben. 

Ich freue mich, wenn ihr im Shop noch einmal vorbeischaut, und darauf, künftig wieder mehr kreative Projekte hier auf meinem Blog zeigen zu können. 

Und jetzt: Happy shopping!


Donnerstag, 1. Juni 2017

DIY ⎟ Eine beschreibbare Tafel-Buffetplatte für Antipasti und andere Leckereien

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Schon vor einer Weile ist transparenter Tafellack in mein heimisches Sortiment an DIY-Material eingezogen. Und jetzt hab ich endlich das Projekt umgesetzt, das ich mir dazu in den Kopf gesetzt hatte: eine mit Kreide beschreibbare Buffetplatte für Antipasti und andere Leckereien – lang und schmal, passend für den Esstisch. 

In kleinen Gläschen und Schüsselchen werden die "Scheißerchen", wie wir solche Leckereien nennen, angerichtet und auf der Platte drapiert. Bezeichnung, Zutaten oder Geschmacksrichtungen werden mit Kreide auf die Holzplatte geschrieben. 

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Ich habe MDF passend zuschneiden lassen, die Kanten leicht mit einem Schleifschwamm bearbeitet und mit Chalky Kreidefarbe in Volcanic Gray gestrichen. Nach dem Trocknen kommt eine dünne, gleichmäßige Schicht transparenter Tafellack darauf (beide Farben/Lacke gibt's von Kreul, ich verarbeite die Produkte einfach gern). Nach einer weiteren Trockenzeit von 24 Stunden ist die Platte dann mit Kreide beschreibbar und feucht abwischbar. Also entsprechend Zeit einplanen. 

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Und wenn mal kein Mädelsabend mit leckerer Antipasti ansteht, dann kann man die Platte auch einfach zweckentfremden und als Deko-Objekt schön belettern. Was meint ihr? 

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Montag, 29. Mai 2017

"Diese Schuhe tragen Sie bitte nur noch zum Autowaschen" #bineläuft

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Mir war ja schon länger bewusst, dass ich neue Laufschuhe brauche. Gerade nach dem ENNI Brunnenlauf in Sonsbeck am vergangenen Mittwoch, bei dem ich meine persönliche Bestzeit auf 10 km gelaufen bin (1:01:58 yeah!). Nach Begutachtung meiner bisherigen Schuhe und der Frage des Verkäufers, ob ich ein Auto besitze, kam dann das Urteil: "Diese Schuhe tragen Sie bitte nur noch zum Autowaschen". Na gut, ich bin ja auch mit dem Ziel ins Fachgeschäft, neue an meine aktuelle Laufintensität angepasste Schuhe zu bekommen. Nach eingehender Laufanalyse und ca. 6 Paar Schuhen später, hatte ich zwei Modelle, die sich sehr gut anfühlen. Und optisch sogar auch noch was her machen. Bunert ("Der Laufladen") in Krefeld hat mich bisher wirklich überzeugt. Wenn ihr aus der Nähe kommt und kompetente Beratung in Sachen Laufsport braucht, hin da.

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Gekauft habe ich mir das Modell Air Zoom Structure 20 von Nike (finde ich übrigens wirklich sehr schick) und das Modell Gel-Convector 2 von Asics. Beide Laufschuhe haben innen eine Unterstützung, da ich eine leichte Überpronation habe. Das heißt, dass mein Fuß beim Laufen auf der Außenseite der Ferse landet und dann einwärts abrollt. Es liegt also mehr Gewicht auf der Innenkante des Fußes statt auf dem Fußballen. Um da entgegenzuwirken, haben die Schuhe innen eine Art Erhöhung und stellen den Fuß gerade. Fühlt sich gut an, ich habe mit beiden Schuhen inzwischen schon ein paar Kilometer zurückgelegt. 

Jetzt freue ich mich auf den nächsten Lauf im Juni in Neukirchen-Vluyn. Und ich bin gespannt, mit welchen Laufschuhen ich dort die 10 km rocken werde. Schwarz oder Pink? Mich hat der Ehrgeiz gepackt.  

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Donnerstag, 25. Mai 2017

DIY ⎟ Stoff-Poster gestalten mit Farbblockierer

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Meer geht immer. Und ab und an mal was Neues auszuprobieren auch. Poster mag ich, Stoff sowieso und Typografie ebenfalls. Wieso nicht einfach alles kombinieren? Bei meinem Stoff-Poster-Projekt habe ich zum ersten Mal mit Farbblockierer gearbeitet. 

Ich habe hier den Farbblockierer von Kreul verwendet. Der lässt sich super auftragen, gerade mit der kleinen Tube kann man prima schreiben und filigrane Motive gestalten. 

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Und so geht's: Für meine Stoff-Poster habe ich ganz einfachen ungebleichten Baumwollstoff verwendet, in Wunschgröße zugeschnitten. Zuerst wird der Farbblockierer auf den Stoff aufgetragen. Durch seinen hellbraunen Farbton sieht man, was man schreibt oder malt. Gut trocknen lassen und dann mit Stoffmalfarbe großflächig übermalen. Nach einer weiteren Trockenzeit die Farbe 5 Minuten lang mit einem Baumwolltuch abgedeckt bügeln. Damit wird die Stoffmalfarbe fixiert. Wenn das Stoffstück nun per Handwäsche gewaschen wird, löst sich die Farbe an den "blockierten" Stellen und die Schrift wird sichtbar. Tadaa! Meer geht immer. 

Mein Tipp: Möchte man zum Beispiel ein besonderes Lettering auf den Stoff aufbringen, lohnt es sich, vorab eine Vorlage auf Papier zu schreiben. Diese dann einfach unter den dünnen Stoff legen und mit dem Farbblockierer auf dem Stoff nachmalen. 

Anschließend habe ich die Ränder rechts und links umgebügelt und mit einem Geradstich abgesteppt. Für die Holzstäbe oben und unten einen Tunnel nähen. Bändchen zum Aufhängen festknoten und ab an die Wand mit dem neuen Poster.  

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Dieses DIY-Projekt braucht etwas Zeit aufgrund der Trockenphasen und der Handwäsche, macht aber viel Spaß. Und so ein bisschen Nervenkitzel, wie das Ergebnis wird, ist auch noch dabei. 

Habt einen wunderbaren (kreativen) Feiertag!

Sonntag, 21. Mai 2017

Bremer Bonbon-Manufaktur: Bei Erdnuss-Fudge hört die Freundschaft auf

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Lakritz-Bonbons mit Salz und Pfeffer, fruchtige Sorten wie Erdbeere-Sahne und Kirschgarten oder salzige Karamell-Bonbons. Die Bremer Bonbon-Manufaktur ist ein buntes Paradies für Süßschnuten und die, die es werden wollen. In dem kleinen Laden im urigen Handwerkerhof der Böttcherstraße durfte ich zusammen mit Janine und Melanie unter Anleitung selbst Bonbons herstellen und mich einmal quer durchs Sortiment probieren. Und zwar nicht nur die (rund 100) Sorten an Bonbons, sondern auch die köstlichsten Varianten an Fudge (fəj), dem feinen Weichkaramell. Dazu aber später mehr.

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Die Leidenschaft für ihren Beruf konnte man bei Konditorin Annika förmlich spüren, als sie uns gezeigt und erzählt hat, wie Bonbons entstehen und wie es neue Kreationen in die Regale schaffen. 2,5 kg Bonbonmasse haben wir "gezogen", wie es im Fachjargon heißt. Echt ein Kraftakt und gar nicht so leicht, einen geschmeidigen Teig herauszubekommen. 

Nach einigem Hin und Her entschieden wir drei uns für klassische Karamellbonbons mit etwas Salz. Ich konnte nicht alle mit meiner Idee für Lakritz mit Brombeere begeistern. Mit Handschuhen machten wir uns daran in 10 Minuten (viel mehr Zeit hat man nämlich nicht) die Bonbonmasse auf Wärmeplatten zu verarbeiten: zu Herz-Lollies (es war ja Muttertag, ne?), kleinen Schnecken und jede Menge Bonbonkissen. Letztere werden in weichem Zustand in einer Schneidemaschine geschnitten und dann zum Trocknen auf ein Blech gelegt. 

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Während wir unsere Bonbons noch hübsch in kleine Tütchen verpackten, fiel unser Blick auf die Pappschachteln mit Fudge in allerlei Geschmacksrichtungen. Wer kann bei Toffee, Lakritz, Cocos oder Erdnuss in Form von weichem Karamell widerstehen? Ich jedenfalls nicht. Und Janine auch nicht. So war der Kampf um das vermeintlich letzte Päckchen Erdnuss-Fudge schnell eröffnet. Denn bei Erdnuss-Fudge hört die Freundschaft auf. Wie gut, dass es hinterm Tresen noch ausreichend Nachschub gab. 

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Das Team der Bremer Bonbon-Manufaktur probiert immer wieder neue Geschmackskombinationen aus. Nicht jede schafft es am Ende in kleinen Gläschen in den Laden, aber vielleicht gibt es ja bald die Kombination aus Lakritz und Brombeere als Bonbon? Ich würde welche nehmen.  

Wer in Bremen ist, sollte auf jeden Fall einmal in der Böttcherstraße vorbeischauen. Nur durch eine halbhohe Glasscheibe getrennt, kann man im Laden einen Blick auf das traditionelle Handwerk in der Bonbonküche werfen. Und wer Lust hat, auch einmal selbst aktiv zu werden, der bucht einen Workshop. Absolut empfehlenswert. Über den Onlineshop der Bonbon-Manufaktur kann man sich aber auch als Nicht-Bremer mit den Süßigkeiten von fruchtig-frisch bis chili-scharf eindecken. 

Herzlichen Dank an die Bremer Bonbon-Manufaktur für die Einladung zum Workshop. Es war wirklich toll und hat mich sehr begeistert.

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